Ra Bella: Die Johannes-Rabeler-Schule macht Zirkus

Zwar ist es schon ein paar Jahre her, aber immer noch erinnern wir uns an die Zirkuswoche als ebenso großartig wie einzigartig: Eine ganze Woche Akrobatik statt Mathematik, Clowns statt Lesen und Feuerspucken statt Physik... 

Möglich geworden war das schulische Großereignis durch eine sehr großzügige Spende der Lüneburger Firma BBL Bahnbau, deren Chefs Klaus Bünzow und Dieter Falkenberg der Johannes-Rabeler-Schule schon lange als treue Gönner zur Seite stehen. Denn Lehrer sind keine Zirkusmenschen. Wir brauchten Unterstützung und fanden sie im Cirkus Gerd Sperlich aus dem Emsland.   

Mit moderner Technik, mit Tieren und vor allem mit professionellen Artisten reiste der Cirkus an einem Freitag an. Erster großer Einsatz aller war der Aufbau des Zirkuszeltes auf den Sülzwiesen. Dann hatten die Schüler Wochenende. 

Nicht so die Lehrer. Nach strammem Training am Wochenende unter Anleitung der Sperlichs hieß es für sie schon am Montag: "Manege frei". Denn eine Vorstellung der Lehrer für die Schüler war Auftakt der Zirkuswoche.      

Danach waren die Schüler natürlich nicht mehr zu halten. In Gruppen eingeteilt verwandelten sich Mädchen und Jungen innerhalb der nächsten drei Tage an der Seite der Profis in Akrobaten und Fakire, in Clowns und Zauberer, in Seiltänzer und Tierbändiger. Am Donnerstag schon fanden die Generalproben statt, am Freitag und Samstag aber war es so weit: Manege frei für den Zirkus Rabella.

Was soll man sagen: Ausverkauftes Zelt und begeistertes Publikum in allen vier Schülervorstellungen! Mütter und Väter, Onkel und Tanten, Großeltern und sogar der Bürgermeister, als Ehrengast im Zelt, kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Niemand aber genoss Applaus und Erfolg mehr als die kleinen und großen Artisten in der Manege!